Elektrotechnik wird beliebter unter Jugendlichen
Viele Leute glauben, dass Elektrotechnik zu einem der schwierigsten, technischen Fächer überhaupt zählt. Daran mag durchaus ein Funken Wahrheit sein, aber dieses Studium ist auch kein Ding der Unmöglichkeit. Eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik unterteilt sich in vier Semester Grundstudium und sechs Semester Hauptstudium. Die durchschnittliche Dauer liegt jedoch bei etwa 12 Semestern (je nach Bundesland und Universität). Das Grundstudium enthält dabei Fächer wie Grundlagen der Elektrotechnik, Technische Mechanik, Halbleitertechnik, Mathematik, Informatik sowie verschiedene kürzere Fächer, beispielsweise Werkstoffkunde, Konstruktionslehre, Digitalschaltungen, Physik, Wärmelehre und Nachrichtentechnik. Im Zuge dieser Fächer lernt man auch die Werkzeuge eines Elektrotechnikers kennen, wie etwa verschiedene Leistungsmessgeräte, Stromzange, Druckkalibrator und viele mehr. Grundlagenlabore in Elektrotechnik und ein Praktikum im Bereich Programmiersprachen gehört ebenfalls dazu.
Nachdem man dieses Grundstudium absolviert hat, kann man sich auf eine Spezialisierung in verschiedenen Bereichen konzentrieren: Nachrichtentechnik, Technische Informatik, Automatisierungstechnik, Mikroelektronik oder Mess- und Regelungstechnik.
Abhängig von der Wahl des Spezialgebiets wird im Anschluss das Hauptstudium ausgerichtet, wobei ebenfalls die Teilnahme an Laboren vorausgesetzt wird.
Unter diesen sogenannten “Laboren“ versteht man Tage, an denen die Studenten zu einem bestimmten Themenbereich diverse Versuchsanordnungen praktisch durchführen können. Es ist daher unbedingt nötig, sich gründlich vorzubereiten, doch fördern die Labore ein grundlegenderes Verständnis des Stoffes und machen als Ausgleich zum manchmal eher trockenen, theoretischen Teil des Studiums auch Spass.
Die Klausuren sind zwar in den ersten Semestern relativ schwierig (zum Teil fallen 50 – 80 % der Studenten durch). Um Bestehen zu können, reicht jedoch pro Klausur oft schon eine Punktzahl von 30% aus. Meistens ist es also einfach Prüfungsangst oder eine schlechte Vorbereitung, die zum misslingen der Klausur beitragen. Die Quote an weiblichen Studenten ist relativ niedrig und liegt etwa bei 10%, wobei es im Laufe des Studiums noch weniger werden.
Auch die Gesamtzahl der Studenten schwankt, je weiter das Studium fortschreitet. Sitzen anfänglich noch etwa 200 Studenten im Hörsaal, bleiben im Hauptstudium noch etwa 70 davon übrig. Das liegt zum Teil daran, dass Leute sich entweder entmutigen lassen oder zur Einsicht gekommen sind, dass Elektrotechnik die falsche Wahl für sie gewesen ist. Doch denjenigen unter den Studenten, die nicht aufgeben und das Vordiplom bewältigen, ist das Diplom eigentlich schon sicher. Der Verdienst von bis zu 5000 Euro (je nach Bundesland) dürfte für den ein oder anderen ein Anreiz sein, um sich durchzubeissen.
Das könnte Sie auch interssieren:
- Lotto wird immer beliebter und das mit nur einem Lottoschein Das Lottospiel ist älter als Viele glauben. Bereits im 17....
- Auf der internationalen Automesse IAA wird dieses Jahr die Zukunft serienmäßig Vom 15. bis 25. September ist die IAA Frankfurt erneut...
- Favorit unter den Reisezielen, Mallorca Die größte Insel der Balearen ist im Allgemeinen als Partyinsel...
- Durchdachtes und modisches Zubehör – damit das Badezimmer zur Rückzugsoase wird Jeder kann sein Bad in eine richtige kleine Entspannungsoase verwandeln...
- Die Topmarken unter den Badmintonschlägern Spitzen Qualität bei Badmintonschläger Höchste Qualität bei Badmintonschläger – Die...
Tags: druckkalibrator, stromzange