Wein – Ein Genussmittel

Mit Wein wird ein gewisser Lebensstandard verbunden. Und dies nicht zu unrecht: Der Traubensaft gilt als ein Luxusgut und gehört in vielen Ländern zum alltäglichen Lebensmittelgebrauch. Warum aber nimmt der Wein eine so zentrale Rolle in unserem Konsumverhalten ein?
Dies lässt sich folgendermaßen erklären. Zum einen ist Wein ein Genussmittel, welches einen sehr intensiven und ansprechenden Geschmack mit sich bringt. Dabei gibt es verschiedene Geschmackssorten, die auch aus der unterschiedlichen Herstellung und vor allem der Anbauregion resultieren. Als bekannte Begrifflichkeiten und Geschmacksausprägungen sind beispielsweise beim Rotwein die Charakteristika trocken und vollmundig zu nennen.

Zum anderen enthält der Wein viele wichtige und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Der im Wein enthaltene Alkohol unterscheidet sich von dem in anderen alkoholhaltigen Getränken. Bei der Produktion bleiben viele wichtige Inhaltsstoffe, die beispielsweise in der Haut der Trauben zu finden sind, im Wein enthalten. Man geht davon aus, dass diese Inhaltsstoffe Gesundheitsrisiken vorbeugen können, den Alterungsprozess vermindern und den Kreislauf in Schwund halten.

Eines dieser wichtigen Inhaltsstoffe ist Polyphenol. Dieser in der Traube enthaltene Inhaltsstoff sorgt für ein vermindertes Krebsrisiko. Während der Produktion des Weines bleibt er erhalten und ist auch im fertigen Zustand noch nachzuweisen.

Die Produktion von Wein lässt sich hierbei in drei grobe Schritte einteilen. Zuerst wird entrappt, dann gekeltert und im Anschluss lässt man den Wein gären.

Unter dem Begriff keltern versteht man das Pressen der Trauben, die häufig schon im Vorfeld zu Most verarbeitet wurden. Somit wird die Fruchtsaftgewinnung vereinfacht.

Herkunft des Rotweins

Rotwein wird beispielsweise in sehr vielen Ländern produziert. Entscheidend ist, ob das Klima optimal für den Anbau der Rebsorten geeignet ist. Nicht zuletzt entscheidet auch die Qualität der Trauben über die Qualität des Weines.
Beispiele für Länder, in denen effektiv Rotwein erzeugt wird, sind vor allem Deutschland, Frankreich und Italien, ebenso aber auch aus Österreich, Spanien, Argentinien und Australien. Auch aus Südafrika oder Chile sind gute „Rote“ erhältlich. Das Angebot ist also sehr vielseitig.
Zu den bekannten Rotweinen gehören zum Beispiel der Lemberger aus Deutschland, aus Argentinien der Chakana und Montes sowie aus Chile der Baron Rothschild und der Korta.

Der Rotwein gehört weithin zur meist verbreitetsten Weinart. Dies liegt nicht zuletzt in seinem einzigartigen Geschmack und Aroma begründet. So gibt es beispielsweise rote Weine, deren Aromen von Vanille über Zimtnoten, Waldboden und Karamell bis hin zu Kräutern und Kaffee reichen.

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