Willkommen in Sterzing und Ratschings

Sterzing, die nördlichste Stadt Italiens

Im Osten schließt Sterzing an die Zillertaler Alpen, den Stubaier Alpen im Westen sowie den Sarntaler Alpen im südlichen Teil und Südwesten.

Inmitten Eisack und Ridnauner Flüsschen streckt sich die Stadt im Norden Italiens am nordwestlichen Rand eines Talbeckens im südlichen Wipptal aus.

Besiedelt war diese Region schon in vorgeschichtlicher Zeit, entstand doch unter dem römischen Feldherrn Drusus dort 14 v. Chr die römische Siedlung Vipitenum.

Noch heute versprüht Sterzing antike Atmosphäre verquickt mit einem trendigen Charme einer Kleinstadt, die von einem europäischen Alpen – Klima gekennzeichnet ist.

Einkaufen in der ehemaligen Fuggerstadt, Spritztouren in die Berge in den sommerlichen Monaten und Skifahren in der kalten Jahreszeit im Skigebiet Rosskopf oder auch Ladurns, Aktivurlauber kommen in Sterzing ebenso auf ihre Kosten wie kulturell Offenherzige.

Fantastische historische Häuser, idyllische Einkaufsstraßen, mittelalterliche Plätze und eine Bergkulisse, die zum Greifen nahe scheint: Sterzing verzaubert seine Feriengäste mit einem unvergleichlichen Anmut.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die 6.000-Einwohner-Stadt im Norden Südtirols auch zu einer der schönsten Kleinstädte Italiens gekürt

Besonders auf das Rathaus mit dem gotischen Ratsaal sind die Sterzinger stolz. Das imposante Bauwerk zeugt von dem Luxus der Stadt im 15. Jahrhunder als das Bergwerk im Ridnauntal seinen Boom erlebte.

Das Ridnauntal (oder einfach Ridnaun) ist ein 18 Kilometer langes Nebental der Eisack, welches bei Sterzing in das Eisacktal übergeht, und die Gruppe Ridnaun der Katastralgemeinde Ratschings in Südtirol bildet.

Im Süden wird das Ridnauntal durch den Gebirgsstock des Jaufen begrenzt, im Norden von den Stubaier Alpen.

Am westliche Schluss des interessanten Ridnauntals befindet sich der Schneeberg, welcher durch seine neunhundert jährige Bergbaugeschichte sowie als Heimat des höchstgelegenen Bergwerks von Europa bekannt wurde.

In dem Stadtteil Maiern (1.417 m), am oberen Ausgang des Ridnauntals, wurde einst das Erz veredelt und zum Abtransport Richtung Sterzing bereit gemacht.

Der Bergbau wurde Ende der Siebziger wegen fehlender Wirtschaftlichkeit aufgegeben, die Zeche Mitter der Achziger ein für alle Mal dicht gemacht.

Seit 1995 erinnert ein Bergbaumuseum mit Grube und Spritztouren zu den unverfälschten Stollen des Schneeberges an den Erzabbau in Ridnaun.

Der Fremdenverkehr hat den Bergbau als Einkommensquelle abgelöst. Es ist ein ungemein anziehendes Tal, von den Abhängen der Berge fallen z.B. malerische Wasser-Kaskaden, welche Urlauber jedes Mal begeistern.

In Sommer und Winter sind die tollen Hotelanlagen des Ridnauntals sehr gut gebucht, die Feriengäste lieben die interessanten Wege zum Wandern sowie schneesichere Skigebiete.

Eine namhafte historische Charakterfigur aus der Kommune Ratschings ist Maria Fassnauer, die Ende des 19. Jahrhunderts mit 2.20m Körpergröße als größte Frau der Erde für Aufmerksamkeit sorgte.

Quellennachweis: http://www.ratschings.li.

Ein Beitrag von: M. Markar

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